Home-Office beim Personizer

Home-Office ist in Zeiten von Corona stärker in den Fokus gerückt. Kein seltenes Schicksal: Raus aus dem geliebten Großraumbüro – Hallo kleiner Heimschreibtisch! Statt persönlicher Meetings, wird der Arbeitsalltag seit geraumer Zeit von Videokonferenzen dominiert. Small Talks auf dem Flur wurden durch digitale Kaffeepausen ersetzt. Eine Umstellung, die jeder unterschiedlich wahrnimmt. Zeit also, die neue Arbeitswelt zu bewerten. Was läuft besonders gut im Homeoffice, was ist eher weniger zufriedenstellend? Wo treten Probleme auf? Und wie sieht es mit der Arbeitsorganisation zu Hause aus? Tammy von Personizer gibt einen Einblick und zeigt, wie sich ihre Arbeitswelt durch Corona verändert hat. 

Home-Office meistern
Tammy’s Home-Office-Routine

Home-Office Vorteile

Was gefällt dir am besten am Home-Office, was am wenigsten?

Am besten gefällt mir, dass ich im Home-Office flexibler arbeiten kann, sodass ich auch vor der Uni mal 2 Stunden „wegarbeiten“ kann. Da ich so fast täglich (dafür aber kürzer) online bin, stehe ich täglich im Kontakt zu meinen Kolleg*innen, und nicht nur 2-3 Mal die Woche. 

Zur Zeit bin ich recht froh nicht alleine, sondern in einer super WG zu wohnen. So bin ich glücklicherweise nie wirklich alleine im Homeoffice. Wenn meine Mitbewohner:innen zeitgleich von zu Hause aus arbeiten, verlagern wir unsere Arbeitsplätze gerne in die gemeinsame, große Küche, um wenigstens nicht ganz so „alleine“ zu sein. So entfliehe ich gerne dem Gefühl des Home-Offices. Ansonsten gefällt es mir, dass ich meinen Arbeitsplatz bei Sonnenschein nach draußen verlegen kann und auch einfach mal in Sportkleidung, Reitsachen oder Jogginghose arbeiten kann. Außerdem ermöglicht die neu gewonnene Flexibilität mir meine Pausen eigenständig zu legen und zu gestalten. So kann ich diese perfekt nutzen, um Sport zu machen, mein Pferd zu versorgen oder den Kopf freizukriegen, beispielsweise bei einer Motorradausfahrt. Perfekt, um anschließend mit neuer Energie in den Arbeitsnachmittag zu starten. 

Am wenigsten gefällt es mir, dass man sich nicht mehr live austauschen kann. Außerdem vermisse ich unseren leckeren CRASH-Kaffee und das gemeinsame Frühstück und Mittagessen mit meinen Kolleg*innen. Dieser Austausch ist meiner Meinung nach besonders wichtig, um die Arbeit im Team zu stärken.

Der Umzug vom Arbeitsplatz in die eigenen vier Wände gestaltet sich oftmals nicht leicht. Man muss sich auf einige Veränderungen einstellen. Was war zunächst die größte Herausforderung beim Wechsel ins Home-Office und wie hast du diese überwunden?

Durch das Studium bin ich bereits an das Arbeiten bzw. Lernen von zu Hause gewöhnt. Dafür besteht die Herausforderung bei der Koordination von Studium, Arbeiten und Alltag umso mehr, da die klare räumliche Trennung seit Corona entfällt. Schwierig war es anfangs für mich, Meetings via Kamera abzuhalten, aber auch dies gehört mittlerweile zum neuen Alltag, sowohl im Studium als auch auf der Arbeit.

Home Office Vacationizr
Herausforderungen im Home-Office mit Routinen meistern

Die richtigen Home-Office Tools

Wie hat dich das Unternehmen bei dem Wechsel ins Home-Office unterstützt? Gibt es Tools, die dir den Arbeitsalltag erleichtern? 

Dadurch, dass ich von zu Hause aus arbeite, habe ich nun die Möglichkeit, mir meine Stunden über die Woche sehr flexibel aufzuteillen. Manchmal unterbreche ich die Arbeit kurzzeitig für  Uni-Seminare oder Vorlesungen. Dank unserem Arbeitszeiterfassungs-System ist dies problemlos möglich, denn ich kann meine Arbeitszeit ganz einfach pausieren. Dabei ist Clockout eine super Hilfe, da ich so oft ich möchte auf Start und Stop klicken kann. Am Tagesende erhalte ich trotzdem eine gute, zusammenfssende Übersicht.

Wenn der Weg zur Arbeit entfällt, es egal ist, was man trägt, so kann es schnell vorkommen, dass man eine andere Arbeitseinstellung entwickelt. Was hält dich motiviert, wenn du von zu Hause arbeiten musst?

Regelmäßiges Feedback, eine strukturierte Planung und spannende Aufgabenbereiche helfen mir dabei auch im Home Office motiviert zu bleiben.

Planung und Tipps für’s Home-Office

Stichwort „strukturierte Planung“: Was darf auf deinem Home-Office Schreibtisch nicht fehlen?

Ein zweiter Bildschirm, Adiletten und ein schönes Notizbuch. 

Home Office Vacationizr

Was sind deine 3 besten Tipps für die Arbeitsorganisation zu Hause?

Ich mache mir gerne sämtliche Notizen, markiert mit bunten Farben und Formen. Ansonsten habe ich eine Liste, die meine „To-Dos“, „Remembers“ und ganz wichtig motivierende „Goals“ gliedert. Hier kann ich abhaken, sobald ich etwas erfolgreich erledigt habe. 

Was fällt dir nach einem Jahr Home-Office leichter, was schwerer?

Leichter fällt mir das Einstellen auf die Arbeit, ohne sich von persönlichen Dingen ablenken zu lassen. Videocalls fühlen sich nicht mehr befremdlich an, sondern gehören zur Normalität. 

Eine dezentrale Arbeit im Team sorgt für Veränderungen. Statt Smalltalk auf dem Flur gibt es digitale Kaffeepausen. Wie hälst du den sozialen Kontakt mit dem Team aufrecht?

Auch der „kleine Kaffee-Klatsch“ ist mit ins Home Office gezogen. So quatschen wir mal über Slack, chatten kurz über aktuelle Geschehnisse oder Ähnliches. Dennoch freue ich mich, wenn ich meine Kolleg*innen wieder im CRASH antreffen kann. Das ist dann doch etwas persönlicher. 

Rückblick und Ausblick für’s Home-Office

Viele Unternehmen mussten in Zeiten der Pandemie reagieren. Mittlerweile ist die Arbeit von Zuhause kein Einzelfall mehr. Zeit also für einen Rückblick. Was hast du in der Zeit im Home-Office über dich gelernt, was dir vielleicht vorher noch nicht so bewusst war?

Früher dachte ich, man kann den ganzen Tag vor dem Bildschirm verbringen. Nun weiß ich: Kurze, aber effektive Pausen sind sehr wichtig. Wichtig ist der rege, tägliche Austausch im Team, da ansonsten „aneinander vorbei gearbeitet wird“. Eine Sporteinheit am Tag tut gut und liefert mir neue Energie.

Ausgleich zum Arbeitsalltag
Sport als Ausgleich zum Arbeitsalltag

Wenn wir schon mal dabei sind: Welches Getränk oder welcher Snack lässt dich nochmal so richtig durchpowern. 

Kaffee. Wasser mit einem Zitronenspritzer. Wenn es ganz schlimm ist, haben wir in unserer WG auch einen Red Bull-Vorrat.

Die Inzidenzen sinken, die ersten Überlegungen für eine Rückkehr ins Büro werden getroffen. Was nimmst du aus deiner Zeit im Home-Office mit zurück ins Büro?

Gute Kaffeemaschinen sind goldwert. Die klare Trennung zwischen Privatem und Arbeit ist bei einer gleichzeitigen räumlichen Trennung einfacher. Sport ist der perfekte Ausgleich für den Kopf.

Fazit

Der Umzug aus dem Büro nach Hause muss nicht zwangsläufig etwas Schlechtes sein. Organisation, Planung und eine klare Abtrennung zum Privaten sind wichtig. Mit den Tools „Clockout“ und „Vacationizr“ werden die digitale Zeiterfassung und Urlaubsverwaltung zum Kinderspiel. Auch wenn du deine Kolleg*innen im Büro nicht direkt sehen kannst, so siehst du durch verschiedene Ansichten in Clockout, wer gerade aktuell arbeitet und wer vielleicht sogar etwas zu viel arbeitet. Clockout macht es möglich, die Arbeit im Team gut einzusehen und zu verteilen. Wer seine Pausen effektiv Zuhause nutzen möchte, der ist lediglich einen Knopfdruck davon entfernt. Mit Clockout schnell die Arbeitszeit pausieren und mit einem weiteren Klick wieder aufnehmen. Einfacher geht es nicht. 

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